DM-Kandidaten der Wasserfreunde testen ihre Form auf der Langbahn

Langbahn-Auftakt für die potentielle DM-Kandidaten, von links: Gerrit Lüngen, Claudius Ditz, Timo Pohlmann, Alexander Teubert, Pia Oberhokamp, Janina Poppensieker, Karolin Pult, Pia Kleinebekel, Fabian Mund, Thorben Oevermann, Janne Lüngen. Es fehlen Annika Günzel und Carla Beckmann. Foto: Peter Unger

 

 

 

  1. Piranha-Meeting: Wasserfreunde freuen sich über 25 Podestplätze.

 

Der erste Langbahn-Auftritt der Wasserfreunde-Schwimmer im Stadionbad von Hannover ist geglückt. „Das war nicht selbstverständlich“, erläuterte Christof Taube. „Nach den Wettkämpfen auf der Kurzbahn benötigen die Schwimmer normalerweise einige Vorbereitungswettkämpfe bis es auf der langen Bahn wieder rund läuft.“

 

Wie jedes Jahr war das zum 19-ten Mal ausgerichtete Piranha-Meeting der SGS Hannover mit über 700 Teilnehmern aus ganz Deutschland sowie drei Vereinen aus Grpßbritannien, Finnland und Weissrußland bestens besucht. Am Ende eines auch sportlich ambitionierten Wettkampfes konnten sich die Trainer nicht nur über 25 Podestplätze (5 x Gold, 9 x Silber, 11 x Bronze) freuen, sondern auch über einige Bestzeiten und Finalteilnahmen von dreizehn Wasserfreunde-Schwimmern. „Wir haben diesen Wettkampf, der direkt nach den DMS liegt, insbesondere für Schwimmer mit DM-Aussichten ausgesucht“, erläuterte Christof Taube.

 

Ihre gute Frühform bestätigte Karolin Pult (25) mit drei Siegen über 50m, 100m und 200 m Rücken sowie zwei Finalteilnahmen über 100 m Rücken (1:08,86 min/4.) und 100m Schmetterling (1:06,69 min/5.). „Die kürzeren Strecken liefen schon sehr gut“, urteilte Christof Taube. „Außerdem war die Delphin-Zeit bemerkenswert.“ Gleich drei persönliche Langbahn-Bestzeiten belohnt mit drei Bronzerängen erzielte Alexander Teubert – über 50m, 100m und 200m Freistil (25,84 sec/ 57,95 sec/2:06,61 min). Der 15-jährige Schüler überzeugte auch über 100m Rücken (1:03,08 min/6.), wo er sich im Finale um fast zwei (!) Sekunden noch einmal deutlich steigerte.

 

Bestechend auch die Anpassungsfähigkeit der dreizehnjährigen Lüngen-Zwillinge auf die ungewohnte Langbahn. Während Gerrit u.a. über 100m (1:15,74 min/3.) und 200m Brust (2:46,75 min/2.) glänzte, überzeugte Janne über 50m Rücken (31,60 sec/3.) und 200m Rücken (2:26,01min/3.). „Das war über 200 m Rücken schon sehr nah an seine, im Vorjahr bei den NRW-Meisterschaften geschwommenen Zeit.“ Carla Beckmann (32) hat sich in Hannover auf die 200m Schmetterling (2:31,56 min/3.) konzentriert. „Damit hat sie gleiche Zeit wie zuletzt auf der Kurzbahn erzielt, war also deutlich besser.“

 

Überraschend gut kam auch Janina Poppensieker (14) mit der langen Bahn zurecht. „Besonders auf den kürzeren Strecken hat sie sich sehr gut präsentiert“, lobte Christof Taube. Ihre beste Platzierung erreichte die 14-jährige Schülerin mit neuer Bestzeit über 50m Rücken (32,99 sec/2.). Kein DM-Kandidat ist Claudius Ditz, der mangels Alternativen aber in Hannover mit geschwommen ist. Das zahlte sich für ihn aus, denn über 200m Schmetterling (2:28,38 min/2.) steigerte er sich um gleich sechs Sekunden. Zudem erreichte der 22-jährige das Finale über 100m Schmetterling (1:03,18min/6.).

 

Seine große Klasse im Schmetterlings-Stil bescherte Timo Pohlmann (14) über 50m (28,22sec/1.), 100m (1:06,61min/3.) und 200m Schmetterling (2:33,22min/2.) gleich drei Podestplätze. Eher auf den längeren Strecken glänzte neben der achtzehnjährigen Pia Oberhokamp, die über 800m Freistil in 9:55,19 min Platz eins belegte, noch Pia Kleinebekel (14), die auf der selben Strecke in 10:14,84 Minuten auf dem zweiten Platz landete.

 

Zufrieden mit ihren Zeiten und Platzierungen konnte auch Annika Günzel (17) sein. Hervorzuheben sind neben den 50m Schmetterling (30,84 sec/2.) noch ihre Leistung über 50m Freistil (28,94sec/5.). Trotz akuter Knieprobleme und entsprechend reduziertem Training haut Fabian Mund (20) eine gute Zeit nach der anderen heraus. So in Hannover, wo er im 100m Brust-Finale (1:10,30min/7.) war. Aber auch seine 50m Brust-Zeit (30,89sec/2.), wo er in die Medaillenränge schwamm, und sein 50m Freistil-Sprint (26,09sec/10.) können sich sehen lassen. Denn alle Strecken absolvierte Fabian Mund im Bereich seiner Bestzeiten.

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